PROASSORT

 

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Assortieranlagen für Multi-Metall-Fraktionen

PROASSORT-Assortieranlagen können große Massenströme metallischer Sekundärrohstoffe mittels LIBS-Sensorik (Laser Induced Breakdown Spectroscopy – laserinduzierter Plasmaspektroskopie) hochpräzise nach Legierungselementen trennen. Hierbei wird bei Fördergeschwindigkeiten von bis zu 3 m/s durch den Beschuss jedes einzelnen Sekundärrohstoffteils mit kurzen Laserimpulsen ein kleines Volumen der jeweiligen Probe verdampft und zu einem Plasma ionisiert. Wenn das Plasma kollabiert, emittiert es ein Spektrum, welches charakteristisch für die in der Probe enthaltenen Elemente ist. Die so über ein Spektrometer gewonnen Informationen werden von einer Software verarbeitet, die pneumatische Düsen ansteuert. Über einen gezielten Luftimpuls werden die Rohstoffteile aus dem Fördergutstrom nach der vom Kunden gewünschten Klassifikation in separate Behälter ausgetragen.

Das Verfahren ist für alle Metallarten geeignet (Eisenmetalle, NE-Metalle, Hartmetall etc.).

Oberflächenverunreinigungen (Schmutz, Staub, Rost, Ölauflagen etc.), Oberflächenbeschichtungen (Zinn- oder Zinkauflagen, Chrom- oder Lackschichten etc.) oder oberflächennahe Seigerungsphänomene spielen hierbei keine Rolle. An der jeweiligen Messstelle werden sie vor der LIBS-Analyse durch einen Ablationslaser dezidiert verdampft. Somit ist sichergestellt, dass die LIBS-Analyse stets nur auf dem relevantem Grundmaterial stattfindet.

Ergebnis ist ein Industriesortierverfahren mit nie dagewesener Präzision, Leistung und Effizienz. Ein hoher Tonnagedurchsatz bei geringen Veredlungskosten unter Detektion geringster Legierungsbestandteile gründet eine neue Produktfamilie der Rohstoffwirtschaft:

assortierte Premium-Sekundärrohstoffe

Anwendungsbeispiele