PROASSORT

 

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Umweltfreundliche Hochleistungs-Beiztechnologie mit Rohstoffrezyklierung

Unsere Beizanlagen sind geeignet zum

• Entzinken von Stahlschrotten
• Entzinnen von Kupfer- und Messingschrotten
• Entchromen
• Entlacken

Durch die Anwendung von Schwingfördertechnik bietet das PROASSORT-Beizverfahren exzellente elektro-chemische Prozessbedingungen bei gleichzeitig hoher Förderleistung. Die Anlagentechnik liefert einen exakt dosierbareren, kontinuierlichen und verlässlichen Fördergutstrom. Die Beizanlagen sind robuste Vollstahlkonstruktionen aus Sonderedelstählen, die jahrelange Beständigkeit gegen die eingesetzten Beizmedien garantieren. Sie zeichnen sich durch hohe Verlässlichkeit, einfache Bedienung, geringe Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie einen energieeffizienten Antrieb aus.

Durch den Einsatz von ubiquitär verfügbaren Industrie-Standard-Chemikalien als Beizmedien und automatisierter Steuerung der gesamten Prozesskette sind die Prozesskosten niedrig und für jeden Anwendungsfall transparent zu kalkulieren.

Ein wesentlicher Vorteil des PROASSORT-Beizverfahrens gegenüber herkömmlichen Zink- oder Zinn-Stripping-Prozessen ist die sehr hohe Oberflächenqualität des gebeizten Materials. Saubere, rückstandsfreie Oberflächen sorgen für geringe Schlackebildung sowie geringen Staub- und Schadgasanfall im Schmelzprozess.

Eine automatische Beizmedien- und Spülwasseregeneration erfolgt unter Präzipitation von wertvollen Zink- bzw. Zinn-Metalloxiden. Die Regeneration ermöglicht längere Standzeiten des Beizmediums und geringeren Spülwasseranfall. Die präzipitierten Metalloxide stehen wahlweise als Suspension oder stichfeste Masse mit bis zu 70 % Zink- oder Zinngehalt als Nebenprodukt zur Verfügung. Ihr Verkauf sorgt für einen wesentlichen Prozesskostendeckungsbeitrag.

Die Präzipitatgewinnung kann des Weiteren einen konsequenten Beitrag zur Ressourcensicherungspolitik der Anwender liefern. Durch sie wird die Abhängigkeit von Zink- bzw. Zinn-Importen aus den klassischen Erzeugerländern in Asien und Südamerika reduziert. Das strategische Versorgungsrisiko kann so gemindert werden. Zugleich wird die Marktpreisvolatilität gedämpft.

Nicht zu vergessen: Die Wiedergewinnung und Rezyklierung von hochpreisigen, seltenen Rohstoffen schont die Umwelt und spart CO2.